Die Juso-Hochschulgruppe hat bereits jahrelange Erfahrung in der Arbeit des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) gesammelt, denn wir waren von 2005 bis 2012 und wieder seit Anfang 2013 im AStA treibende Kraft.
Für uns stand immer die Arbeit für die Studierenden, für dich direkt im Vordergrund. Schließlich bekommt der AStA von dir einen Teil des Semesterbeitrages, damit er deine Interessen vertritt. Allgemeinpolitische Themen haben unserer Ansicht nach deshalb in der Arbeit des AStAs keinen Platz. Auch im Hamburger Hochschulgesetz ist dies verankert. Von 2012 bis 2013 war nun aber eine AStA-Koalition im Amt, die dies grundlegend anders sah und sich allgemeinpolitische Themen auf die Fahnen schreibt. Wir glauben, dass es genug dringende studentische Themen gibt, denen man sich annehmen muss. Anstatt zu Hausbesetzungen anzustacheln, sollte der AStA sich vorwiegend für den Ausbau von studentischen Wohnraum, vor allem für mehr Wohnheimsplätze, einsetzen. Die Studierenden brauchen ebenso keinen fahrscheinlosen ÖPNV, sondern eine Preissenkung des Semestertickets.
Ein guter AStA sollte sich für die Förderung studentischen Engagements einsetzen, anstatt seine Gelder dafür zu verwenden, studentische Gruppen zu verklagen. Die Studierenden der Universität Hamburg braucht einen AStA, der fortschrittlich und pragmatisch arbeitet. Wir brauchen einen AStA, der für uns alle arbeitet. Daher möchten wir im nächsten Jahr wieder Verantwortung übernehmen und die Arbeit des AStAs auf das Wesentliche zurückführen: die Vertretung deiner Interessen gegenüber der Universität, der Politik und der Öffentlichkeit! Dafür bitten wir um deine Stimme.