Zum Wintersemester 12/13 wurde umgesetzt, was wir bereits seit Jahren fordern. Der SPD-Senat hat die Studiengebühren abgeschafft. Für uns war die Abschaffung der Studiengebühren ein essentielles Anliegen, das aber nicht umgesetzt werden durfte, ohne eine Gegenfinanzierung und eine Priorisierung der Gelder für die Verbesserung der Lehre zu sichern.

Dass diese Anliegen nun alle erfüllt wurden, ist nicht nur einer der wohl größten Erfolge der Juso-Hochschulgruppe. Es ist auch eine längst überfällige Maßnahme für mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit.
Für uns steht die Überzeugung dahinter, dass Menschen unabhängig von ihren finanziellen Mitteln Zugang zu Bildung haben sollten. Die Hochschulen dürfen hierbei keinesfalls eine Ausnahme sein. Doch unsere Aufgabe sehen wir damit noch lange nicht beendet. Denn die Verbesserung von Lehre und Studienbedingungen ist eine Aufgabe, die nie beendet sein wird. Daran knüpfen sich stetige Forderungen nach mehr Beteiligung, nach mehr Studierbarkeit für das Bachelor-Master-System und nach einer Uni und universitären Umgebung, die an Studierendenfreundlichkeit kaum noch zu überbieten ist. Dazu gehört auch die Schaffung von mehr studentischem Wohnraum, dem sich die SPD-Bürgerschaftsfraktion auf unser Drängen hin nun annimmt. Die Qualität eines Studiums hängt lange nicht nur an Studiengebühren. Unsere Uni der Zukunft muss sich an unser aller Maßstäben messen lassen.