Wir sind die Juso-Hochschulgruppe. Wir sind Studierende aus allen Fakultäten, die es nicht anderen überlassen wollen, die Uni zu gestalten. Bunt gemischt, engagiert und politisch lösen wir im AStA jeden Tag die großen und kleinen Probleme des Uni-Alltags und setzen erfolgreich die Interessen von uns Studierenden durch. Einiges ist erreicht, viel ist noch zu tun. Wir machen weiter!
Studiengebühren sind abgeschafft.
Was andere nicht hinbekommen haben, wird durch uns jetzt Realität: Die Abschaffung der Studiengebühren ist beschlossene Sache. Die CDU hatte die unsoziale Campus-Maut mit 500 Euro pro Semester eingeführt. Unter den Grünen wurde der Betrag nur unerheblich auf 375 Euro gesenkt. Die SPD setzt ihr Wahlversprechen nun um, schafft die Gebühren ab. Die wegfallenden Gelder werden den Hochschulen vollständig von der Stadt ersetzt. Ein Erfolg, der nicht zuletzt auf unseren unermüdlichen Kampf gegen die Studiengebühren zurückzuführen ist.
Modulfristen werden abgeschafft.
Studieren muss mehr sein, als nur das Lernen für Prüfungen: Ein erfolgreiches Studium braucht
Raum zur Entfaltung, Zeit zum Ausprobieren und die Flexibilität, die eigenen Wünsche umzusetzen. Starre Modulfristen stehen dem im Wege. Deswegen haben wir uns in den letzten Monaten intensiv dafür eingesetzt, dass die Modulfristen wieder abgeschafft werden. In einigen Studiengängen ist dies schon sehr konkret, in anderen Bereichen muss noch gekämpft werden. Wir werden erst zufrieden sein, wenn Modulfristen überall abgeschafft sind.
Prüfungslast wird reduziert.
Wir wollen für das Leben lernen und nicht für das Bestehen von Klausuren. Deshalb müssen alle Studiengänge in Bezug auf die Prüfungslasten überprüft werden. Wo es geht, müssen Prüfungen innerhalb der Module zusammengefasst werden. Die Erfahrungen der Studierenden müssen genutzt werden um Prüfungsordnungen zu überarbeiten. Gemeinsam mit den Fachschaftsräten setzen wir uns für konkrete Verbesserungen ein. Es bewegt sich was, aber die Bemühungen müssen weiter gehen!
Für faire Mensapreise wird gesorgt.
Die alte Regierung aus CDU und Grünen wollte dem Studierendenwerk alle staatlichen Zuschüsse streichen! Nicht mit uns! Gemeinsam mit der SPD-Bürgerschaftsfraktion haben wir klar gemacht, dass das Studierendenwerk weiter Gelder bekommen muss, damit Mensapreise und Wohnheimmieten stabil bleiben können. Die Angebote des Studierendenwerks sind für die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums unerlässlich. Ein Rückzug des Staates aus seiner Finanzierung wäre eine Katastrophe gewesen. Gut, dass es nicht so gekommen ist.
Studentische Interessen beim Campus-Bau müssen berücksichtigt werden.
Jetzt geht es los: Nach Jahren des Stillstands wird die Universität endlich baulich umfassend
modernisiert. Los geht es am naturwissenschaftlichen Campus in der Bundesstraße. Anschließend geht es am Campus Von-Melle-Park weiter. Dabei müssen studentische Interessen von Anfang an berücksichtigt werden. Wir sind in den Gremien dabei und halten einen engen Draht zur Uni-Verwaltung, damit nicht nur Anwohner und Architekten am Ende zufrieden sind, sondern in den neuen Gebäuden auch gut studiert werden kann.
Studierendenbeteiligung muss im Hochschulgesetz gestärkt werden.
Die Universität ist für uns Studierende da! Wir stellen die größte Gruppe vor Lehrenden und MitarbeiterInnen. Deshalb kann es nicht sein, dass unsere Erfahrungen und unsere Wünsche bei der Gestaltung von Studiengängen und beim Umbau von Verwaltungsstrukturen oftmals nicht berücksichtigt werden. Durch das ehrenamtliche Engagement der Fachschaftsräte oder des AStA kann einiges durchgesetzt werden. Trotzdem muss auch im Hochschulgesetz stehen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Studierende müssen beteiligt und ernst genommen werden!
Kulturelle Vielfalt auf dem Campus wird organisiert.
Wir beleben den Campus: Mit Filmabenden im Abaton, Open Air Kinos, Theatervorstellungen und
Kulturkursen sorgen wir dafür, dass auf dem Campus mehr los ist, als nur Vorlesungen und Seminare. Der Campus ist ein Ort des Lebens, wir sorgen für attraktive Angebote. Kultur ist auch Bildung ist!
Die Zukunft der Universität wird mitgestaltet.
Es bewegt sich viel an unserer Universität und das ist gut so! Im Sommer haben wir in einzigartiger Geschlossenheit bewiesen, dass Lehrende, Uni-Verwaltung und Studierende gemeinsam an Zukunftskonzepten arbeiten wollen und öffentlich dafür streiten, dass die Stadt das auch anständig finanziert. Die Vielfalt und Breite unserer Universität ist ein Alleinstellungsmerkmal, das erhalten und gestärkt werden muss! Wir wollen mehr sein, als nur ein Betrieb zur Berufsausbildung. Wir wollen weniger Leistungs- und Kostendruck. Wir wollen mehr Interdisziplinarität und mehr wissenschaftliche Freiheit. Es lohnt sich, für eine bessere Zukunft zu kämpfen! Wir machen weiter!